Wanderung + Riesen-Natternköpfe

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Cortado
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Re: Wanderung + Riesen-Natternköpfe

Beitrag von Cortado »

So in etwa?
WB20170629 194543, Roque de los Muchachos.JPG
Es sind mehrere Ginsterarten, die dort gemeinsam wachsen. Am häufigsten ist wohl der schon gezeigte Drüsenginster (Adenocarpus viscosus subsp. spartioides), der nach meiner Beobachtung etwas früher zu blühen beginnt als der La Palma-Ginster (Genista benehoavensis). Der ist m. E. besonders auffällig, weil a) groß und b) so dicht voller Blüten, dass man nichts Grünes mehr sieht.

¡Hasta luego!
Wolfgang
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Re: Wanderung + Riesen-Natternköpfe

Beitrag von Lee »

Ja, so haben wir das früher öfter gesehen, wenn wir Mitte/Ende Mai auf der Insel waren. Und ich hatte mich letztes Jahr schon drauf gefreut dort oben eine gleichzeitige Natternkopf und Ginsterblüte zu erleben. Aber man kann nicht alles haben....
Ist das Foto aktuell aus deinem letzten Urlaub?
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Cortado
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Re: Wanderung + Riesen-Natternköpfe

Beitrag von Cortado »

Nö, Konserve: 29.06.2017 19:45:43

¡Hasta luego!
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Re: Wanderung + Riesen-Natternköpfe

Beitrag von Lee »

Ah, Ende Juni. Dann haben wir diese großflächige Blüte wohl Ende Mai/Anfang Juni dort oben erlebt. Später waren wir nie auf La Palma.
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elhierron
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Riesen-Natternköpfe

Beitrag von elhierron »

https://www.la-palma24.info/la-palma-ne ... 4-06-2026/
tajinaste-andreas-regul.jpg
Die Tajinasten stehen derzeit in den Hochlagen von La Palma in voller Blüte.
Foto: Andreas Regul, 01.06.2026
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Re: Wanderung + Riesen-Natternköpfe

Beitrag von nada »

Tja, und so sehen die Natternköpfe im botanischen Garten in Frankfurt aus.
20260510_122147.jpg
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Re: Wanderung + Riesen-Natternköpfe

Beitrag von Husi »

Traumhaft schön 8-)
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Re: Wanderung + Riesen-Natternköpfe

Beitrag von Cortado »

nada hat geschrieben: Do 4. Jun 2026, 17:00 Tja, und so sehen die Natternköpfe im botanischen Garten in Frankfurt aus.20260510_122147.jpg
Wobei das eine andere Art (Echium pininana) sein dürfte, die nicht in den Hochlagen, sondern in Lichtungen des Lorbeerwaldes vorkommt. Habe die Tage ein ebenfalls blühendes Exemplar davon im BoGa Wuppertal gesehen.

"Trotzdem" schön!

¡Hasta luego!
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Re: Wanderung + Riesen-Natternköpfe

Beitrag von Lee »

Die Pininanas müssten jetzt eigentlich langsam blühen.....

Im kleinen Tropenhaus von Planten und Bloomen habe ich auch mal ein paar blühende gesehen. Die waren aufgrund ihrer Höhe von vier Metern echt beeindruckend. Auf La Palma waren wir bis auf einen Urlaub leider immer etwas zu früh dran.

@Cletico
Habt Ihr eventuell welche auf dem Weg zwischen der Laguna de Barlovento und dem Mirador de las Barrandas gesehen?
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Re: Wanderung + Riesen-Natternköpfe

Beitrag von Lee »

Erinnere mich gerade, dass ich schon einmal kleine Wäldchen von verblühten Pininanas gesehen habe, und zwar bei Mendocino in Kalifornien. Damals konnte ich es zuerst gar nicht glaube, bis ich nach Internet Recherche feststellte, dass dieser La Palma Endemit aus Gärten ausgebüchst war und dort in Freiheit beste Bedingungen vorfindet. Eigentlich kein Wunder bei dem Küstennebel der dort oft herrscht.

https://www.facebook.com/groups/dutchdr ... 271127853/

Und in Südengland soll sich dieses Echium mittlerweile auch wohlfühlen und selbst leichte Fröste überleben.
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Tajinaste – Der rosa Rausch von La Palma

Beitrag von elhierron »

auf der webpage von: Manfred Betzwieser

https://lapalma1.net/2026/06/07/tajinas ... -la-palma/
Meine Jagd nach dem seltensten Tajinaste der Welt –

Ende Mai/Juni Natternköpfe Roque de Los Muchachos La Palma: Sagen wir es so, wie es ist: Wenn ich „weltweit einzigartig“ höre, habe ich sofort ein Kribbeln in den Zehen und meine Kamera beginnt, sich wie ein aufgeregter Welpe zu benehmen. Und genau dieses Kribbeln führte mich Ende Mai/Anfang Juni auf den Roque von La Palma, genauer gesagt, ganz nach oben.

Ich bin kein Botaniker, aber wenn man mir erzählt, dass nur an einem einzigen Ort auf dem Planeten eine bestimmte Pflanze wächst, bin ich immer dabei. Und ich rede nicht von irgendeiner Pflanze. Ich rede vom Rosa Tajinaste, wissenschaftlich: Echium wildpretii subsp. trichosiphon (Svent.) Bramwell. Ja, trichosiphon. Versucht das mal dreimal schnell hintereinander zu sagen.

Das Titelfoto oben ist etwas künstlerisch berauscht, aber so sieht es tatsächlich aus!
Gemini_Generated_Image_2jqbma2jqbma2jqb-777x437.jpg
"künstlerisch berauscht" & Generated_Image lässtmich vermuten dass hier KI zum Einsatz kam
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Re: Wanderung + Riesen-Natternköpfe

Beitrag von Lee »

Etwas künstlerisch berauscht ist mindestens etwas untertrieben. :lol: Zum Glück sieht es dort oben nicht so dermaßen kitschig aus.

.......und das diese Pflanze nur an diesem Ort wächst, stimmt ja auch schon lange nicht mehr.....
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Re: Wanderung + Riesen-Natternköpfe

Beitrag von Birigoyo »

Das "Foto" wurde mittels Google-Gemini kreiert, ist also zu 100% KI.
Fritze kann es nicht! Die Krähe hats gewusst 8-) .
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Re: Wanderung + Riesen-Natternköpfe

Beitrag von Cletico »

Lee hat geschrieben: Do 4. Jun 2026, 19:44 Die Pininanas müssten jetzt eigentlich langsam blühen.....

Im kleinen Tropenhaus von Planten und Bloomen habe ich auch mal ein paar blühende gesehen. Die waren aufgrund ihrer Höhe von vier Metern echt beeindruckend. Auf La Palma waren wir bis auf einen Urlaub leider immer etwas zu früh dran.

@Cletico
Habt Ihr eventuell welche auf dem Weg zwischen der Laguna de Barlovento und dem Mirador de las Barrandas gesehen?
Nein, leider nicht! Oder wir sind daran vorbei gestolpert, aber eigentlich haben wir die Augen immer offen für die Schönheiten der Natur.
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Re: Wanderung + Riesen-Natternköpfe

Beitrag von Lee »

Die wachsen so dermaßen hoch, die wären Euch bestimmt aufgefallen. Erst recht, wenn sie geblüht hätten. Als wir im letzen Jahr dieses Wegstück gegangen sind, haben wir auch nur sehr wenige am Wegesrand gesehen. Für die Blüte waren wir aber leider ein paar Wochen zu früh dran.

Die Pininanas wachsen nur im Nordosten und sind wohl recht selten. In Kalifornien dürfte es wohl mittlerweile deutlich mehr davon geben.
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Re: Wanderung + Riesen-Natternköpfe

Beitrag von Lee »

Lee hat geschrieben: Di 9. Jun 2026, 13:18.......und das diese Pflanze nur an diesem Ort wächst, stimmt ja auch schon lange nicht mehr.....
[/

Oops, da ist mir jetzt aber was verrutscht. Das Echium Perezii ist natürlich ein La Palma Endemit. Und es scheint auch noch nicht auf anderen Inseln oder Hochgebirgen vorzukommen. War wohl noch beim Echium Pininana....
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Re: Wanderung + Riesen-Natternköpfe

Beitrag von Cortado »

Der Beitrag ist trotzdem nur ein weiteres Beispiel für Betzwiesers ahnungsbefreite Logorrhoe: Fast alle kanarischen Echium-Arten kommen jeweils auf nur einer einzigen Insel vor (um genau zu sein: 25 von 31 Arten/Naturhybriden!), und eine ganze Reihe von denen sind deutlich seltener als Echium perezii , z. B. das schon erwähnte Echium pininana. Generell sind mindestens 30% aller Pflanzenarten des Archipels Kanaren-Endemiten, etwa die Hälfte davon auf jeweils eine Insel beschränkt (eine davon ist Echium perezii ) und ziemlich viele auch deutlich seltener - wenn auch nicht immer so spektakulär anzuschauen. Da die Kanaren so etwas wie das botanische Pendant zu den Galapagos-Inseln sind, ist das wirklich Besondere also die gesamte kanarische Botanik.
Aber wie soll das jemand wissen, der erst seit 30 Jahren auf der Insel lebt und laut Eigenaussage verlässliche Berichterstattung mit tiefem Fachwissen bietet. :roll:

Was ich generell nicht begreife: Die Rosa Natternköpfe sind ein absolut beeindruckender Anblick, so wie sie sind. Warum "muss" da mit KI herumgepfuscht und ein völlig überzogener "Erlebnisbericht" salbadert werden, in dem "einer von nur wenigen Menschen auf der Welt" (fehlt nur noch "auserwählten" ...) von eierlegenden Einhörnern schwafelt?

¡Hasta luego!
Wolfgang
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