Es sind mehrere Ginsterarten, die dort gemeinsam wachsen. Am häufigsten ist wohl der schon gezeigte Drüsenginster (Adenocarpus viscosus subsp. spartioides), der nach meiner Beobachtung etwas früher zu blühen beginnt als der La Palma-Ginster (Genista benehoavensis). Der ist m. E. besonders auffällig, weil a) groß und b) so dicht voller Blüten, dass man nichts Grünes mehr sieht.
¡Hasta luego!
Wolfgang
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Ja, so haben wir das früher öfter gesehen, wenn wir Mitte/Ende Mai auf der Insel waren. Und ich hatte mich letztes Jahr schon drauf gefreut dort oben eine gleichzeitige Natternkopf und Ginsterblüte zu erleben. Aber man kann nicht alles haben....
Ist das Foto aktuell aus deinem letzten Urlaub?
nada hat geschrieben: Do 4. Jun 2026, 17:00
Tja, und so sehen die Natternköpfe im botanischen Garten in Frankfurt aus.20260510_122147.jpg
Wobei das eine andere Art (Echium pininana) sein dürfte, die nicht in den Hochlagen, sondern in Lichtungen des Lorbeerwaldes vorkommt. Habe die Tage ein ebenfalls blühendes Exemplar davon im BoGa Wuppertal gesehen.
Die Pininanas müssten jetzt eigentlich langsam blühen.....
Im kleinen Tropenhaus von Planten und Bloomen habe ich auch mal ein paar blühende gesehen. Die waren aufgrund ihrer Höhe von vier Metern echt beeindruckend. Auf La Palma waren wir bis auf einen Urlaub leider immer etwas zu früh dran.
@Cletico
Habt Ihr eventuell welche auf dem Weg zwischen der Laguna de Barlovento und dem Mirador de las Barrandas gesehen?
Erinnere mich gerade, dass ich schon einmal kleine Wäldchen von verblühten Pininanas gesehen habe, und zwar bei Mendocino in Kalifornien. Damals konnte ich es zuerst gar nicht glaube, bis ich nach Internet Recherche feststellte, dass dieser La Palma Endemit aus Gärten ausgebüchst war und dort in Freiheit beste Bedingungen vorfindet. Eigentlich kein Wunder bei dem Küstennebel der dort oft herrscht.