Ziel der Wege im Barranco de la Madera ist die Galeria "Hidraulica de las Nieves", die in Richtung Pico de la Nieve führt:
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Die Wege müssen von den Kanalarbeitern für Wartungsarbeiten benutzt werden. Und genau da wird es heikel: Es gibt nämlich auch in Spanien Arbeitsschutzbestimmungen. Da scheinen Einige beide Augen zuzudrücken, offensichtlich auch der Bürgermeister. Das geht gut, bis irgendwann ein Arbeiter abstürzt. Dann bekommt die Comunidad de Aguas Ärger mit der Seguridad Social.
Inzwischen ist es so, dass für eine offizielle Freigabe als Wanderweg ein geologisches Gutachten erforderlich ist, das vor allem die Steinschlaggefahr beurteilt. Die meisten Unfälle auf derartigen Routen werden durch Steinschlag verursacht. Da nützt alle Erfahrung nichts, siehe Laura Dahlmeier.
Zudem erfolgt die Wartung heute aus Kostengründen nicht mehr so wie früher. Früher wurden derartige Wege zeitnah repariert. Heute wartet man, bis tatsächlich eine Wartung erforderlich ist. Und genau dann zeigt sich der Unterschied zwischen Kanalarbeitern und Wanderern: Die Kanalarbeiter rücken mit Hacke, Schaufel und Motorsäge an, um Geröll und umgestürzte Bäume zu beseitigen, während sich viele Wanderer auf waghalsige Klettereinlagen einlassen.
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