gefallen.
Am nächsten Morgen ging es entspannt zum Flughafen. Die Straßen waren frei, es schneite nicht mehr. Die Koffer waren in zehn Minuten bei Marabu (Condor) aufgegeben, wir tranken noch einen Kaffee und kamen ganz locker durch die Sicherheitskontrolle. 15 Minuten vor Boarding am Gate, dann eine Verspätungsanzeige am Gate, obwohl online noch alles pünktlich wirkte.
Wir schauten nach, wo das Flugzeug gerade ist – nichts zu finden. Laut Daten war die Maschine bereits am Vorabend in Hamburg gelandet. Gleichzeitig landete am Vormittag kein weiterer Marabu-Flieger. Auch das Personal am Gate, inklusive Kapitän, schien ratlos. Dann eine Gate-Änderung von A41 nach C6, also einmal quer durch den Flughafen. Dort erschien dann eine neue Abflugzeit: etwa 11:40 Uhr, rund anderthalb Stunden später als geplant.
Schließlich kam ein Marabu-Flugzeug an, allerdings ohne aussteigende Passagiere. Es war also klar, dass es erst noch komplett vorbereitet werden musste. Beim Boarding erklärte uns der Kapitän schließlich, dass das ursprüngliche Flugzeug einen Defekt hatte und man kurzfristig eine Ersatzmaschine aus Berlin einfliegen musste – daher die Ungewissheit.
Der Flug selbst verlief dann problemlos. Auf Teneriffa hatten wir Glück: Den Mietwagen hatten wir vorsorglich mit späterer Abholzeit gebucht, das passte perfekt. Ungewöhnlich lange mussten wir allerdings auf unsere Koffer warten. Danach ging es direkt weiter zur Fähre nach La Gomera. Die frühere Fähre hätten wir bei Idealverlauf vielleicht noch geschafft, so wurde es die spätere – aber völlig entspannt und pünktlich.
Nach der Überfahrt fuhren wir in sehr guten 55 Minuten einmal quer über die Insel bis Valle Gran Rey und erreichten um 20:30 Uhr die Tiefgarage – zum Glück keine Parkplatzsuche mehr. Als Krönung gab es dann noch ein richtig leckeres Abendessen und natürlich eine wohlverdiente Cerveza.
Jetzt sitze ich auf dem Balkon, schreibe diese viel zu lange Nachricht, war schon meine Runde Laufen und aklimatisiere mich langsam und warte auf ein hoffentlich ebenso grandioses Frühstück, wie das Abendessen gestern war
Ich hoffe die nächsten Tage werden nicht ganz so ereignisreich
