Constance hat geschrieben: Fr 11. Aug 2023, 07:36
Mach doch Feigenmarmelade. Habe gestern gelesen, dass Feigen gut für die kognitiven Fähigkeiten sein sollen (ja, ja, es war eine dieser Zeitschriften beim Friseur, aber wer weiß...)
Ja, machen wir auch. Ist uns aber zu süß. Dafür haben wir ja ausreichend Mangos (bzw. Mangas).
Ich habe jahrelang "Feigenmarmeladen/Gelee" gemacht (vom verwilderten Nachbargrundstück, sind leider durch Feuer etc. leider fast alle eleminiert)
Den süßen Geschmack habe ich immer mit Zitronensaft "behandelt" - je nach Geschmack kann man ja viel oder wenig "ausgleichen".
"Glaube wenig - prüfe und hinterfrage alles - denke selbst"
-----------------------------------------------------------
"Nur wenn man gegen den Strom schwimmt, gelangt man zur Quelle!"
Habe heute eine frische Feige der Sorte links oben, also eine weisse , von einer Mitarbeiterin bekommen, hier aus Süddeutschland , sehr lecker und echt riesig
Und ich eine dunkle Schwarze aus Türkien vom Hundenetto zu 0.69€ mit meinem weiblichem Gefolge am Morgen schwesterlich geteilt. Ob das meiner Zahnpropylaxantin gefällt, hab ich ihr nicht gefragt.
................................................................................
... und überall sonst und anderswo. ..
nils.k hat geschrieben: Fr 2. Aug 2024, 12:44
Da gerade wieder die Feigen reif werden, hier eine Übersicht über die verschiedenen Sorten und ihre Früchte:
Ficus.jpg
Übrigens nicht nur auf La Palma, sondern auch in Süddeutschland: Ich habe hier eine Feige im Garten, die jahrelang eher schlecht als recht vor sich hin vegetiert hat und nun auf einmal eine riesigen Schuss gemacht hat und anfängt, richtig Früchte zu tragen. Muss wohl am feuchten Winterhalbjahr gelegen haben.
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben (Alexander v. Humboldt)
Wir haben in diesem Jahr auf La Palma eine überaus reiche Feigenernte. Grund dafür ist das feuchte Frühjahr, gefolgt von der warmen Witterung ab Juli.
Feigen gehören zu den wenigen Früchten, die man am Wegesrand findet, denn die Pflanzen vermehren sich hier auch ohne menschliches Zutun.
Wir haben gerade zwei Super-Feigenjahre hintereinander. In diesem Jahr gibt es hier sogar noch mehr Feigen als im letzten.
So sah hier die historische typische Feigentrocknung aus: bei trockenem Wetter an der Sonne auf ein Bett aus Kiefernnadeln (pinillos). Gerade in den letzten Tagen mit großer Trockenheit am Tag und auch in der Nacht funktioniert das immer noch prima.
Feigen.jpg
Heutzutage werden kleine Mengen auch gern mal in Autos getrocknet, da sind die Früchte sicher vor Insekten. Für solche großen Partien wie auf dem Foto braucht man aber Trockenöfen.
Mit dem ersten Regen ist die Feigenernte schnell vorbei. Dann vergären die Früchte innerhalb von ein-zwei Tagen direkt am Baum. Selbst wenn man sie ganz schnell erntet und trocknet, schimmeln sie sehr leicht.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.