Das Wetter in der Heimat

Wetterbeobachtungen und sonstiges meteorologische Erkenntnisse
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rapunzel
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Re: Das Wetter in der Heimat

Beitrag von rapunzel »

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Tja, Baum pflanzen und dann kommt der schon alleine klar, das gab es früher mal. So ganz ohne Regen brauchen die in den ersten Jahren doch etwas Hilfe. Das hat derjenige, der die arme kleine traurige Gestalt dorthin gesetzt hat, jetzt wohl auch eingesehen. Ob da noch was zu retten ist?
IMG_20260812_060728.jpg
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Birigoyo
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Re: Das Wetter in der Heimat

Beitrag von Birigoyo »

Im Wald sieht es von Tag zu Tag schlimmer aus.
Aber ein Ende ist absehbar, jedenfalls für den Moment.
Ab Sonntag stellt sich die Wetterlage grundsätzlich um, mit deutlich niedrigeren Temperaturen und Niederschlägen.
Screenshot 2026-08-12 082512.JPG
Screenshot 2026-08-12 082610.JPG
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Re: Das Wetter in der Heimat

Beitrag von Aschefecher »

Heute nachmittag im Hinterhof des Mälzer Brau- und Tafelhauses zu Lüneburg:
Blauer Himmel bei 23°C (über dem Blätterdach)
20260812_142504.jpg
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Re: Das Wetter in der Heimat

Beitrag von Birigoyo »

Nicht La Mancha und auch nicht Andalusien - Odenwald heute bei 34°C - 18% relative Feuchte:
Screenshot 2026-08-13 181918.JPG
Dahinsiechender Trockenwald - Hessische Bergstrasse:
Screenshot 2026-08-13 182228.JPG
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Re: Das Wetter in der Heimat

Beitrag von rapunzel »

Der Garten nach vielen trockenen heißen Wochen... den roten Ahorn im Vordergrund haben wir im Frühjahr gepflanzt, dem präsentieren wir dieses und nächstes Jahr noch die Illusion von heiler Welt und er bekommt genug Wasser, bis er ordentlich eingewachsen ist. Ansonsten gießen wir hier nicht. Wir sehen halt zu dass wir möglichst viel Schatten von robusten Bäumen und Sträuchern auf die Fläche bekommen.
Was vom Rasen übrig ist: die paar grünen Halme sind die Sorte, die wir gerne noch ein bisschen mehr hätten. Wird im Herbst nachgesät.
IMG_20260814_122527.jpg
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Re: Das Wetter in der Heimat

Beitrag von mrjasonaut »

Fisher man's Friend.

IMG_20260815_125255.jpg

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Re: Das Wetter in der Heimat

Beitrag von elhierron »

https://www.faz.net/aktuell/wissen/erde ... 18936.html
Bezahlartikel oder alternativ in der aktuellen Sonntags FAZ

ich empfehle den ganzen Artikel zu lesen, geht auch sehr kostengünstig über:

https://www.divibib.com/informationen-f ... nen/c-1819

https://hessen.onleihe.de/

Dramatische Großwetterlage : Wo bleibt der Regen?
Mächtige Hochdruckgebiete, an denen jedes Tief abprallt: Was in der Atmosphäre vor sich geht und wie aus einem ungewöhnlichen Sommer eine historische Dürre wurde.

Dieser Sommer ist mehr als außergewöhnlich

Deutschland sehnt sich nach Wasser. Allmählich wird der Sommer unheimlich und bedrohlich. Kommt nicht bald Regen, droht Natur und Wirtschaft eine Katastrophe. Vor allem den Süden und den Westen hat es getroffen. Gerade erreicht eine neue Hitzewelle ihren Höhepunkt, die fünfte in diesem Sommer. Wochenlang ist in vielen Regionen kaum Regen gefallen. Der Sommer schickt sich an, der heißeste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen zu werden, heißer noch als der Jahrhundertsommer 2003. Und die Dürre entwickelt sich zu einem Ereignis, für das man Jahrhunderte zurückblicken muss, um seinesgleichen zu finden. Willkommen in der Jahrtausenddürre 2026.

.... noch handelt es sich um gewöhnliche Hitzeschübe, also Hitze, die vom Mittelmeer nach Mitteleuropa kommt, oder Dürreepisoden, wie sie Mitteleuropa jedes Jahr erlebt. Der Sommer 2026 ist nicht bloß außergewöhnlich oder extrem. Er ist schon jetzt historisch.

Allein die Zahlen sind grotesk. In der Mitte und im Süden ist seit Juni nur ein Drittel der Regensummen gefallen, ... ... ausgedörrt sind zahlreiche Orte im Rhein-Main-Gebiet, in der Wetterau, in der Pfalz und in Südbaden. In Freiburg, der Großstadt, die am stärksten von der Trockenheit betroffen ist, kamen bislang nur 14 Prozent des üblichen Sommerniederschlags zusammen. Der August brachte deutschlandweit fast überhaupt nichts.

Bekannte Muster gelten in diesem Sommer nicht mehr

Normalerweise ist das Sommerwetter in Mitteleuropa ein Hin und Her. Wiederholt wölbt sich im deutschen Sommer ein Hoch auf, und Mittelmeerluft schiebt sich keilartig nach Norden, doch dann dauert es nicht lange, bis ein Tief mit kühler Polarluft die Hitze wieder abräumt. Dieses Auf und Ab ist charakteristisch für die gemäßigte Klimazone, in der Mitteleuropa liegt. Die Temperaturen sind moderat, die Jahreszeiten ausgeprägt, Regen fällt regelmäßig.

Diesen Sommer gilt das nicht mehr. Die große Südwesthälfte hat die Klimazone gewechselt und lebt jetzt am Mittelmeer. Die Menschen erleben einen mediterranen Sommer, Frankfurt ist heiß und trocken wie Rom. Doch die Natur ist an dieses Klima nicht angepasst. Der Grund für den Wechsel in das klassische sommertrockene Mittelmeerklima ist, dass Mitteleuropa unter den Einfluss des subtropischen Hochdruckgebiets geschlüpft ist, das den halben Kontinent dominiert.

Europa liegt im Regenschatten

Die erstaunliche Persistenz der Hochdruckgebiete über Europa fällt Meteorologen bereits seit vergangenem Herbst auf. Seit November ist es zu trocken, schon im Winter kamen in Deutschland nur 71 Prozent des durchschnittlichen Niederschlags zusammen. Auch das Frühjahr war bundesweit regenarm, verbreitet fielen ebenfalls nur gut zwei Drittel des üblichen Niederschlags. Als der Dürresommer begann, waren die Böden schon längst trocken.
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Re: Das Wetter in der Heimat

Beitrag von Birigoyo »

Der Rauch des Brandes am Hohen Venn wurde im Laufe der Nacht vom Wind nach DE hineingetragen,
schön zu sehen auf dem morgendlichen Satellitenbild.
Das Feuer ist nach wie vor sehr aktiv.
Screenshot 2026-08-15 103629.JPG
Screenshot 2026-08-15 143814.JPG
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Re: Das Wetter in der Heimat

Beitrag von Lee »

Die Statistiken aus dem FAZ Artikel sind einfach nur horrend. Sollten sich solch lang andauernde Wetterperioden häufen, wird sich sehr schnell zeigen ob unsere Gesellschaft überhaupt anpassungsfähig ist.
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