Spanien beschließt Förderprogramm Auto+ für E-Autos bis 2030
Spanien hat den Rahmen für das neue Förderprogramm Auto+ beschlossen. Es ersetzt MOVES III durch zentral verwaltete Zuschüsse für Elektrofahrzeuge bis Ende 2030 und fördert ausschließlich Fahrzeuge mit ZERO-Emissionsplakette.
Das Programm ist in zwei Förderkategorien unterteilt: Kategorie 1 richtet sich an Privatpersonen, Kategorie 2 an Unternehmen, Selbstständige und andere wirtschaftlich tätige Käufer. Gefördert werden Neufahrzeuge sowie – je nach Zielgruppe – junge Gebrauchtwagen, Finanzierungsleasing und Langzeitmiete.
Privatpersonen erhalten für einen Elektro-Pkw bis zu 4.500 Euro, für einen elektrischen Transporter bis zu 5.000 Euro. Selbstständige und Kleinstunternehmen können Zuschüsse von bis zu 6.000 Euro für Pkw und 7.500 Euro für Transporter beantragen. Förderberechtigte Betriebe im Rahmen des Klimasozialfonds erhalten bis zu 7.000 Euro für Pkw und bis zu 12.000 Euro für Transporter.
Die tatsächliche Förderhöhe für Pkw richtet sich unter anderem nach Antriebsart, Listenpreis, Produktionsstandort und Herkunft der Batterie. Batterieelektrische Fahrzeuge werden stärker gefördert als Plug-in-Hybride oder Range-Extender. Anders als beim bisherigen MOVES-III-Programm werden weder Ladeinfrastruktur noch die Verschrottung eines Altfahrzeugs bezuschusst.
Das landesweit gültige Programm läuft bis zum 31. Dezember 2030 und gilt rückwirkend für förderfähige Fahrzeugkäufe ab dem 1. Januar 2026. Es ist mit 400 Millionen Euro ausgestattet. Förderfähig sind ausschließlich Fahrzeuge mit der ZERO-Emissionsplakette der spanischen Verkehrsbehörde DGT. Die Anträge werden über eine zentrale Online-Plattform eingereicht, die Auszahlung soll innerhalb weniger Wochen erfolgen.
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