Sooo, kleines Update von der Glaskugel.
Wird mal wieder alles nicht so heiß gegessen wie gekocht.
Im Endeffekt läuft das auf eine warme Passatlage hinaus, will sagen unterhalb von 1.000m bleibt es feucht.
Der NO weht dort mäßig bis frisch. Ganz oben gibt es SW-Wind.
23. und 24. werden mal deutlich wärmer, bis 35°C in den mittleren Lagen, an der Westküste bis 30°C.
Man kann also insgesamt nicht von einer Hitzewelle und oder einem stärkerem Calima sprechen,
relevanten Staub wird es sowieso keinen geben.
So richtig will der Sommer noch nicht funzen, aber es ist ja schön, wenn es nicht ganz so heiß wird.
Die wetterbestimmende warme Luftmasse ist nicht ganz so warm wie vorhergesagt.
Auf GC werden 36/37° erreicht, auf La Palma reicht es nur für 32°C.
Ab morgen etwas kühler, und vor allem auf der Nordostseite deutlich wolkiger.
Der Passat weht weiterhin mäßig bis frisch, an der hohen Cumbre ist es schwachwindig.
Ich habe schon oft bei aktuellen Klimadaten erlebt, dass der Zeitraum zwischen 61 und 90 als Vergleichswert herangezogen wird.
Und was bei mir auch hängengeblieben ist, dass ein Anstieg von 2 Grad in der Durchschnittstemperatur meiner Heimattstadt ein Klima, wie in Südfrankreich beschehren würde. Da dann noch einmal 5 Grad drauf......dass möchte ich hier nicht erleben.
Zuletzt geändert von Lee am So 26. Jul 2026, 19:53, insgesamt 1-mal geändert.
Habe auch gerade gesehen, dass ich das mit der Durchschnittstemperatur falsch in Erinnerung hatte, zu den Werten von Bordeaux reichen zwei Grad mehr in HH nicht ganz aus.
Aber egal 7,3 Grad mehr sind für Südwestfrankreich horrend.
Das ist wirklich drastisch über dem, was ich dort in den 80ern als wir dort öfter im Sommer Zelturlaube (Zumeist in Le Porge, einem Ort der gerade betroffen ist) gemacht haben, erlebt habe.
Pe.Ro hat geschrieben: So 26. Jul 2026, 19:52
Ich will hier keine Klima - Diskussion anstoßen,
aber ich frag mich doch, warum welche Werte herangezogen werden.
@Biri: Korrigiere mich, falls ich falsch liege …
Der Zeitraum von 1961 bis 1990 wurde von der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) als Standard-Referenzperiode festgelegt. In der Klimatologie gilt ein Zeitraum von 30 Jahren als notwendig, um natürliche Wetterschwankungen auszugleichen und belastbare statistische Mittelwerte zu ermitteln.
Zudem stand in diesen Jahrzehnten bereits ein weltweit dichtes und zuverlässiges Messnetz zur Verfügung. Daher eignet sich dieser Zeitraum als stabiler Vergleichsmaßstab für die Beurteilung späterer Klimaveränderungen; insbesondere vor dem starken globalen Temperaturanstieg der vergangenen Jahrzehnte.
Die WMO verwendet inzwischen die Referenzperiode 1991–2020 als aktuellen Klimastandard.
Für die Bewertung des langfristigen Klimawandels dient hingegen häufig das vorindustrielle Zeitalter (1850–1900) als Bezugszeitraum.
Die Welt ist ein Buch.
Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.
[Augustinus Aurelius]
Gruß vom Atlantik,
Les Landes, der gerade erwähnten Region, in der wir seit 26 Jahren den Sommer verbringen.
Gerade mit den Nachbarn über das Wetter gesprochen, uns fehlen vor allem die früher immer wieder abkühlenden teils heftigen Gewitter.
Auch ein Grund mehr für die Brände und die ansteigenden Temperaturen, dafür wird der Atlantik immer wärmer, die Wellen immer kleiner… Seid fast 2 Wochen das Brett nicht mehr genutzt, dafür können Frau und Hund planschen…
Shit
P.S. Die großen Feuer sind noch weit entfernt, Rauchen und Gasgrill auf den Campingplätzen nebenan sind nicht mehr erlaubt…