





Das ist wieder einmal ein typisches FIFA-Problem. Eine eigentlich simple und einfache Sache wird so aufgeblasen, dass sie keiner mehr versteht. Das fängt schon mit dem völlig irreführenden Begriff "Mistaken Identity" an....Kurt hat geschrieben: So 12. Jul 2026, 15:59
Die sagt aus, dass eine gelbe Karte übertragen werden kann, wenn für ein Vergehen der Falsche Spieler, seit diesem Sommer mit geändertem Regelwerk, auch aus der anderen Mannschaft, verwarnt wurde.



Ich verstehe, dass das so gehandhabt wird. Ich sehe aber eben nicht, dass das Regelwerk das hergibt. Ich habe die geänderten Regeln ja auch verlinkt. Da steht das dann im letzten Abschnitt. Und da dteht dann aber, dass man nicht das Vergehen ansich bewerten darf, sondern die Sache nur aanhand der Identität der Spieler zu bewerten ist. Paradebeispiel wäre ein klares Handspiel. Der Schiedsrichter erkennt das, ordnet dann aber die Hand dem falschen Spieler zu. Da gibt die geänderte Regel nun klare Möglichkeiten. Bei dem genannten Spiel mit der Schwalbe ist das aber ja nicht der Fall, ebenso nucht bei der Vorunde Paraquay-USA. Es wir nicht ein Spieler verwechelt, aber das Vergehen ist klar. Es wird ein anderes Vergehen erkannt.Siltho hat geschrieben: Di 14. Jul 2026, 07:37Das ist wieder einmal ein typisches FIFA-Problem. Eine eigentlich simple und einfache Sache wird so aufgeblasen, dass sie keiner mehr versteht. Das fängt schon mit dem völlig irreführenden Begriff "Mistaken Identity" an....Kurt hat geschrieben: So 12. Jul 2026, 15:59
Die sagt aus, dass eine gelbe Karte übertragen werden kann, wenn für ein Vergehen der Falsche Spieler, seit diesem Sommer mit geändertem Regelwerk, auch aus der anderen Mannschaft, verwarnt wurde.
Dabei geht es hier lediglich um eine Erweiterung der Kompetenz des VAR. Dieser darf ja nicht immer eingreifen (auch wenn viele das immer behaupten), sondern nur in ganz bestimmten Situationen.
Und hier war es bislang so, dass der VAR intervenieren durfte, wenn der Schiedsrichter versehentlich dem falschen Spieler der eigenen Mannschaft eine Karte gezeigt hat.
War es aber so, dass der Schiedsrichter z.B. einen Zweikampf falsch bewertet hat und dem Gefoulten Gelb gezeigt hat, obwohl er gar nicht gefoult hat, dann gab es für den VAR keine Handhabe zum Eingriff. Genau so sah das aus bei einem "geschindeten" Freistoß durch Schwalbe mit anschließendem Gelb für den vermeintlichen Übeltäter. Keine Chance für den VAR. Und das wurde jetzt halt geändert. Der VAR darf eingreifen, die falsche Gelbe wird einkassiert und sie dem Schwalbenkönig unter die Nase gehalten. Nicht mehr und nicht weniger.



Das ist die Erklärung des Kickers, das würde auch in anderen Medien so behauptet. Die Regeln des IFAB, welches das Regelwerk, inklusive der Neuerung ab der WM festlegt, gibt das aber, so lese ich das, nicht wirklich her.Siltho hat geschrieben: Di 14. Jul 2026, 11:03 Ja, eben doch. Wenn eine Schwalbe vorliegt und der falsche Spieler erhält aufgrund der Fehlentscheidung die gelbe Karte, dann ist das eben eine "Spielerverwechslung" im Sinne des Regelwerkes.
Der Kicker beschreibt dies sehr prägnant:
"Der Begriff Spielerverwechslung ist hier nicht allzu eng gefasst, bedeutet vielmehr, dass der VAR bei allen Karten eingreifen darf, sofern klar der falsche Spieler bestraft wurde - oder eben das falsche Team. Das ist das Neue bei der WM, denn zuvor konnten Fälle von Spielerverwechslung nur dann überprüft werden, wenn der Schiedsrichter den falschen Spieler der gleichen Mannschaft mit einer Karte bestraft hatte".








Danke, dass Du das zentrale Problem so schön rausgearbeitet hast.Kurt hat geschrieben: Di 14. Jul 2026, 13:06 ....weil jeder immer schreit, dass er benachteiligt wird.