Kurt hat geschrieben: Di 7. Jul 2026, 12:20
@ Jefe,
das wird nicht vergessen.
Abwarten, ich leg das mal auf Wiedervorlage.
Unterm Strich sieht man an folgenden Umstand, wie krank die Situation ist:
Im Fernsehen wird Sepp Blatter interviewt und man hat das unterschwellige Gefühl: "Guter Mann", "endlich sacht mal einer was."
Spätestens dann merkst Du, wir sind alle verloren!
Saludos desde el Sauerland
El Jardinero *** Star Wars is SciFi, Star Trek is Future. ***
Wir sind schon lange verloren.
Ich glaube nur , dass nichts passieren wird. Aber das war eben schon immer so. Man wird sich da aber schon dran erinnern und vielleicht in 20 Jahren wehmütig daran zurück denken, wie toll die WM 2016 war. Es ist schrecklich...
Gut, dass die Belgier so deutlich gewonnen haben.
Der Spieler mit der roten Karte hätte m.M.n. aber besser auf seinen Einsatz verzichtet bzw. der Trainer -
hätte "dem Telefonat eine lange Nase gezeigt", nach dem Motto: die ganze Aufregung bei Allen war ganz umsonst.
"Glaube wenig - prüfe und hinterfrage alles - denke selbst"
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"Nur wenn man gegen den Strom schwimmt, gelangt man zur Quelle!"
Also ich bin nicht verloren. Und ich schau das ein oder andere Spiel, wenn ich Lust darauf habe. Meine Expertise ist gefragt und wird bewundert, z.B. sag ich neulich auf der Couch zur Gemahlin: "Ja wenn die mehr Tore gemacht hätten als die anderen, hätten sie auch gewonnen."
Menschen sind einfach sonderbar, auch ich. (Elisabeth Scott, SZ 28.7.2023)
Und was auch zunehmend nervt im Fußball ist der offene und unverhohlene Rassismus der sich immer mehr ausbreitet. Den gab es schon immer und überall im Fußball, oder wenn gewisse Kreise der Gesellschaft darauf reagieren, aber es wird immer ätzender. Unglaublich, was Mbappe sich da gerade wieder anhören muss. Paraguay hat schon wirklich richtig ekeligen und provokanten Fußball gegen Frankreich zelebriert, aber was man im Nachgang aus dem Mund einer dortigen Senatorin vernehmen darf, ist unfassbar:
El Jardinero hat geschrieben: Di 7. Jul 2026, 13:53
Unterm Strich sieht man an folgenden Umstand, wie krank die Situation ist:
Im Fernsehen wird Sepp Blatter interviewt und man hat das unterschwellige Gefühl: "Guter Mann", "endlich sacht mal einer was."
Spätestens dann merkst Du, wir sind alle verloren!
Nach Sara Bosetti: "Ich will in keiner Welt leben, in der es etwas gibt, das mich dazu zwingt, Sepp Blatter zuzustimmen." (im Original ist es Jens Spahn ...).
Siltho hat geschrieben: Di 7. Jul 2026, 14:10
Echt? Noch besser als die Winter-WM bei den Menschenfreunden in Qatar? Mit Rudelgucken bei Frost und Glühwein?
Unvergesslich....
Da kann ich mich nicht dran erinnern, da habe ich kein Spiel gesehen.
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Bei Argentinien gegen Ägypten gibt’s Munteres zu sehen!!
Zwei Kommentatorinnen braucht nicht jeder - auf AUDIODESKRIKTION hört mach eine tolle Radioreportage zweier Herren, die Spaß macht!
Wie ich diesen VAR hasse.
Mit VAR war die Rücknahme des ägyptischen Tores völlig Ok. Allerdings wird Salah klar am Fuß getroffen, bevor die Argentinier das 3:2 machen. Das reicht aber nicht für nen Elfmeter. Wäre das außerhalb des Sechszehners passiert, dann wäre das Tor von Argentinien vielleicht auch kassiert worden. So hätte es aber Elfmeter für Ägypten geben müssen, was auch nicht korrekt gewesen wäre. Gerechter wird aber gar nichts und ich kann komplett verstehen, dass die Ägypter sich aufregen.
Was für ein saugeiles Spiel! Hammer. Für die Ägypter tut mir es echt leid. Sie hatten nach dem 2:0 noch ein paar gute Kontersituationen die sie nicht zielstrebig genug ausgespielt haben, z.B. da wo sich Trezeguet zu diesem lahmen Schuss aus spitzen Winkel hat hinreißen lassen. Da hätten sie das Spiel endgültig killen können.
Kurt hat geschrieben: Di 7. Jul 2026, 19:25
Wie ich diesen VAR hasse.
Ich habe auch endgültig die Schnauze voll davon. All die offensichtlichen Szenen wo der VAR hätte eingreifen müssen, wie z.B. das Tor von Deutschland gegen Ecuador, was niemals hätte zählen dürfen. Oder im ersten Gruppenspiel von ARG wo Messi laut Regelwerk schon vor der Halbzeit hätte vom Platz fliegen müssen. Dazu dann noch die Szenen, wo der VAR eingegriffen hat und trotzdem eindeutig falsch entschieden hat, wie etwa beim Elfmeter von BRA gegen Norwegen, wo ein paar Sekunden vor der elfmeterreifen Szene ein Norweger zwingend foulwürdig umgegrätscht wurde, usw....usw....
Der Fußball wird immer von Fehlentscheidungen geprägt sein. Und selbst bei Eingriff des VAR wird es immer Foul oder Handspielentscheidungen geben die so defizil sind das sie reine Interpretationssache bleiben.
Ich empfinde Fehlentscheidungen in Echtzeit als viel ertäglicher als nach minutenlanger Drüberschau in Zeitlupensequenzen die einen teilweise auch nur achselzuckend zurücklassen.. Und zudem wird dann das Spiel auch nicht mehr so oft unterbrochen.
Diskussionen für den VAR führen zu nichts.
Fakt ist, die durch den VAR getroffenen Korrekturen sind zu 90-97% richtig.
Die durch den VAR falsch getroffenen Entscheidungen liegen im niedrigen einstelligen Bereich.
Werden sich die Leute weniger aufregen ohne den VAR: Nein.
Das Problem am VAR ist, dass es keine Akzeptanz gibt, nicht beim Zuschauer, nicht beim Stadionbesucher, nicht bei den Spielern, nicht beim Staff.
Und es wird verglichen. Situationen mit welchen von letzter Woche und von vor 20 Minuten.
Und man regt sich darüber auf, dass der verhasste VAR NICHT eingreift, obwohl ja das ja dann das wäre, was man haben will, keinen VAR.
So wird man nie zufrieden werden.
Alle Beteiligten sollten sich da selbst hinterfragen und sich andere Sportarten ansehen, wo Entscheidungen in der Regel einfach mal akzeptiert werden.
Problem im Fußball dabei: Das zwanghafte Festhalten an dieser unsäglich bescheuerten Hohheit des Platzschiedsrichters über die Entscheidung. "Schau dir das nochmal an!" muss weg. Der VAR entscheidet im Zweifelsfall. Punkt.
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