Ausführlicher Bericht mit Timeline. Zwei Flüge bzw. deren Passagiere sind möglicherweise auch betroffen, St. Helena-Johannesburg und Johannesburg-Amsterdam vom 25. April, obwohl die infizierte (am nächsten Tag verstorbene) Frau von letzterem Flug ausgeschlossen wurde.
Wenn man in die sozialen Netzwerke schaut, dann ist der Hype schon in vollem Gange.
Die Diskussion ist oft weit entfernt von einer realistischen Einschätzung der Lage.
Der "Spiegel" schreibt: https://www.spiegel.de/ausland/hantavir ... fe58ad9603
Hm, 2 Aussagen aus dem Artikel, die nicht unbedingt zusammen passen:
Unermüdlich arbeiten die Experten die Unterschiede hervor: Das Hantavirus ist zwar weitaus tödlicher, sagen sie, aber weniger ansteckend als Corona. Für eine Infektion, heißt es, brauche es einen langen, direkten Kontakt.
Eine niederländische Flugbegleiterin soll Berichten zufolge ebenfalls krank sein. Sie kam demnach am Flughafen Johannesburg mit einer später verstorbenen Niederländerin in Kontakt, als diese kurzzeitig in einen Flieger Richtung Heimat stieg – schließlich aber so deutliche Symptome zeigte, dass sie den Flieger verlassen musste.
Das Zeug ist in der Welt. Das Schiff soll hier auch nicht bleiben, sondern die Leute werden evakuiert und direkt in die Heimatländer gebracht. Ohne Kontakt und unter Leitung der WHO. Man geht davon aus, dass man sich die Virusvariante in Argentinien an Bord geholt hat. Die Variante nennt sich nicht um sonst Andentyp. In Südamerika gab es immer wieder Ausbrüche und von dort hat sich die Geschichte dann auch verteilt. Man hat es aber immer in den Griff bekommen. Dass erst jetzt bekannt wird, dass es genau dort wo das Schiff angeht hat, zu einem Ausbruch kam liegt vielleicht auch daran , dass der verschwörungsgläubige Impfgegner Milei aus der WHO ausgetreten ist und deshalb solche Infos nicht weitergegeben werden. Da hätte man an Bord vielleicht viel früher mit sowas gerechnet, statt Erkältung anzunehmen.