Meldungen über mobile Radarkontrollen in sozialen Medien sind in Spanien verboten!
Verfasst: Do 26. Mär 2026, 17:28
Auf Menorca hatte ein Autofahrer den Standort eines mobilen Blitzers in einem Messenger-Dienst in Echtzeit geteilt.
Die Beamten der Guardia Civil haben den Mann ermittelt und angezeigt. Ihm wird ein Verstoß gegen Artikel 36.23 des spanischen Organgesetzes zum Schutz der öffentlichen Sicherheit (Gesetz 4/2015) vorgeworfen. Die Geldstrafe dafür beträgt mindestens 601 € bis maximal 30.000 €.
Die Guardia Civil weist laut "Mallorca Magazin" in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Verkehrskontrollen in erster Linie dazu dienen, potentiell gefährliche Verkehrsteilnehmer zu erkennen und aus dem Verkehr zu ziehen. Wer die Standorte der Einsätze weitergibt, handele nicht solidarisch, sondern trage dazu bei, dass diese Personen Kontrollen umgehen und so andere Menschen gefährden könnten.
In Deutschland ist es dagegen nicht verboten, vor Blitzern und Verkehrskontrollen zu warnen. Viele lokale und überregionale Radiosender bieten sogar Hotlines an, über die entsprechende Hinweise gemeldet und anschließend im Verkehrsfunk verbreitet werden. Auch Navigationsdienste wie Google Maps zeigen mobile Kontrollen und Blitzer an, die von anderen Nutzern gemeldet wurden.
Die Beamten der Guardia Civil haben den Mann ermittelt und angezeigt. Ihm wird ein Verstoß gegen Artikel 36.23 des spanischen Organgesetzes zum Schutz der öffentlichen Sicherheit (Gesetz 4/2015) vorgeworfen. Die Geldstrafe dafür beträgt mindestens 601 € bis maximal 30.000 €.
Die Guardia Civil weist laut "Mallorca Magazin" in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Verkehrskontrollen in erster Linie dazu dienen, potentiell gefährliche Verkehrsteilnehmer zu erkennen und aus dem Verkehr zu ziehen. Wer die Standorte der Einsätze weitergibt, handele nicht solidarisch, sondern trage dazu bei, dass diese Personen Kontrollen umgehen und so andere Menschen gefährden könnten.
In Deutschland ist es dagegen nicht verboten, vor Blitzern und Verkehrskontrollen zu warnen. Viele lokale und überregionale Radiosender bieten sogar Hotlines an, über die entsprechende Hinweise gemeldet und anschließend im Verkehrsfunk verbreitet werden. Auch Navigationsdienste wie Google Maps zeigen mobile Kontrollen und Blitzer an, die von anderen Nutzern gemeldet wurden.