Konzerte, deren Dauer und die Eintrittspreise
Verfasst: So 8. Mär 2026, 13:10
Wenn meine Lieblingsfrau und ich auf der Insel sind, dann versuchen wir am kulturellen Leben teilzunehmen. Das ist unterhaltsam und wir lernen so auch etwas die Lebensweise der Eingeborenen kennen. So gibt es kaum ein Museum, das wir noch nicht besucht haben und kaum eine Sehenswürdigkeit, die uns unbekannt ist. Zur Kultur gehören auch die Konzerte einheimischer Musiker, die hin und wieder stattfinden (manchmal schreibe ich hier im Forum eine Ankündigung und stelle ein paar Fotos ein). Schon seit einigen Jahren ist uns aufgefallen, dass die Konzerte im Allgemeinen nur von kurzer Dauer sind. Oft wird gerade mal so eine Stunde Spielzeit erreicht. Der größte Reinfall war kürzlich in den Historischen Salinas Los Cancajos. Inklusive ausgiebiger Vorstellung der beiden Musikerinnen, umfangreicher Informationen über weitere Veranstaltungen und einer Pause, war das Konzert nach 51 Minuten beendet. Muss das so sein? Wäre es so schwierig oder unzumutbar gewesen noch ein paar Stücke dranzuhängen?
An der Qualität des Dargebotenen gibt es nichts auszusetzen. Wir fühlten uns stets (kurz) gut unterhalten.
Neben den Eintrittsgeldern, in der Regel zwischen 15 und 18 Euro pro Person, haben wir ja stets auch die Anfahrt, und, was immer schwieriger wird, die Parkplatzsuche. Wir müssen zukünftig mal überlegen, ob wir das weiterhin mitmachen wollen.
Was auch aufgefallen ist: In der Regel sind wir unter uns. Es gibt anscheinend nur wenige Einheimische, welche die Konzerte besuchen. Während eines Konzerts in der Casa de la Cultura Tazacorte fragte die Künstlerin, ob Spanier anwesend seien (wegen der dann nötigen Übersetzung). Es meldeten sich von allen Anwesenden nur zwei Personen, davon eine auf der Bühne. Was ist denn los hier? Dauersiesta? Winterstarre? Gibt es ein Leben außerhalb des Karnevals?
Thorsten
An der Qualität des Dargebotenen gibt es nichts auszusetzen. Wir fühlten uns stets (kurz) gut unterhalten.
Neben den Eintrittsgeldern, in der Regel zwischen 15 und 18 Euro pro Person, haben wir ja stets auch die Anfahrt, und, was immer schwieriger wird, die Parkplatzsuche. Wir müssen zukünftig mal überlegen, ob wir das weiterhin mitmachen wollen.
Was auch aufgefallen ist: In der Regel sind wir unter uns. Es gibt anscheinend nur wenige Einheimische, welche die Konzerte besuchen. Während eines Konzerts in der Casa de la Cultura Tazacorte fragte die Künstlerin, ob Spanier anwesend seien (wegen der dann nötigen Übersetzung). Es meldeten sich von allen Anwesenden nur zwei Personen, davon eine auf der Bühne. Was ist denn los hier? Dauersiesta? Winterstarre? Gibt es ein Leben außerhalb des Karnevals?
Thorsten