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Immobilienpreise 2026 auf La Palma ...
Verfasst: Mi 18. Feb 2026, 20:35
von aurora
Habe mal im Portal "idealista.com" gesurft, was in etwa das Pendant zu Immoscout24.de in D-Land ist für die Immobiliensuche. Um mal zu schauen, wie hoch die Immobilienpreise auf La Palma aktuell sind. Was ich da gesehen habe, ist ziemlich krass! Lanzarote, wo wir wohnen, war eigentlich immer die mit Abstand teuerste der peripheren Inseln der Kanaren. Aber au Backe, La Palma hat krass aufgeholt, finde ich. Liegt das am reduzierten Angebot seit dem Vulkanausbruch? Und wie stemmen das die Einheimischen auf La Palma - auf Lanzarote drehen diese am finanziellen Rad, denn die Diskrepanz zwischen Kosten für Wohnraum und den lausigen Löhnen/Gehältern ist gigantisch. Na immerhin wurde der Mindestlohn in Spanien erhöht.
Re: Immobilienpreise 2026 auf La Palma ...
Verfasst: Mi 18. Feb 2026, 21:10
von Laxwolf2
Wie hoch liegen die denn hier ?
Re: Immobilienpreise 2026 auf La Palma ...
Verfasst: Mi 18. Feb 2026, 22:48
von Jensemann
Der Mindestlohn steigt ab 1.1.26 auf 1.221 Euro brutto pro Monat bei vierzehn Auszahlungen pro Jahr. Das sind 60 Euro zusätzlich pro Monat im Vergleich zu 2025, Insgesamt handelt es sich um 17.640 Euro brutto pro Jahr…
Re: Immobilienpreise 2026 auf La Palma ...
Verfasst: Do 19. Feb 2026, 08:09
von AQQU
Recherche ergibt (ich nutze gerne Perplexity als Recherechequelle):
Mietpreise: Im Vergleich zum kanarischen Durchschnitt (der 2026 Rekordwerte von über 1.200 € pro Wohnung erreichte) ist das Mietniveau auf La Palma in ländlichen Regionen moderater. In urbanen Zentren wie Santa Cruz de La Palma oder Los Llanos de Aridane sind die Preise jedoch aufgrund des knappen Angebots nach dem Vulkanausbruch stabil bis steigend. Einschätzung für 2026, 2-Zimmer: 600 € – 900 € (je nach Lage).
Kaufpreise: Immobilien auf La Palma gelten teilweise als deutlich teurer als im spanischen Festlandsdurchschnitt, was durch eine hohe Nachfrage nach Zweitwohnsitzen und begrenztes Bauland bedingt ist.
Vorsichtige Prognose für 2026, laut Perplexity
• „Normale“ Wohnlagen (ohne besonderen Meerblick, eher Bestandsobjekte):
Erwartbarer Korridor etwa 2.000–2.600 €/m² in 2026, je nach Gemeinde und Objektzustand (im Kern: leichte bis moderate Steigerung auf Basis der heutigen 1.900–2.400 €/m²).
• Gefragte Lagen (z.B. Westseite, Meerblick, sanierte/neuere Objekte):
Realistisch sind 2.500–3.500 €/m², Einzelfälle darüber, insbesondere bei Villen und hochwertigen Neubauten.
• Einfache Lagen / renovierungsbedürftig:
Weiterhin teils deutlich unter 2.000 €/m² möglich, vor allem im Norden und Inland
idealista: Where your money really goes in Spain
Tiempo de Canarias: El precio del alquiler en Canarias cerro 2025 en su precio más alto
Anderswo: Die Balearen leiden unter den hohen (Miet-)Preisen, und dem nicht vorhandenen Mietangebot. Speziell junge Leute (selbst bei den 25-29-jährigen wohnt nur rund ein Drittel nicht mehr bei den Eltern) verlassen die Insel, da sie dort oftmals nur ein WG-Zimmer bezahlen können - ohne Perspektive auf Besserung. Auf der anderen Seite ziehen Gleichaltrige aus dem Ausland zu. Die Balearen zählen zu den teuersten Regionen in Spanien, und liegen 12.000€ über dem Durchschnitt.
Re: Immobilienpreise 2026 auf La Palma ...
Verfasst: Do 19. Feb 2026, 10:18
von Kurt
Die qm-Preise bei Idealista spiegeln nicht wirklich die Realität auf La Palma wieder. Meist tauchen da entweder Sanierungsfälle auf, oder aber "Luxus-Objekte", zumindest was den Normalanspruch eines Palmeros angeht. Viele Sachen, die verkauft werden, tauchen gar nicht auf Idealista auf, sondern werden direkt veräußert. Schließlich kennt man sich hier. Auffallend ist, dass auf der Seite die klassischen Ladenhüter, teilweise seit der Zeit vor dem Vulkan noch drin sind. Die gehen nicht weg, weil überteuert, treiben aber den Durchschnittspreis hoch. Auch dass man bei Kaufinteresse ein Gegenangebot macht, spiegelt sich da nicht wieder. Meist geht der Preis da noch etwas runter.
Das Angebot dass sich da findet, richtet sich in erster Linie an Auswertige und ist deshalb auch teurer. Die anderen haben Kontakte entweder privat, oder zu Maklern. Da teilt man dann mit, was man gerne hätte, und dann tauchen die Angebote häufig gar nicht im Netz auf.
Ich schau mir das seit Jahren an, was da auftaucht. Wenn man mit den Maklern spricht, dann ist der absolut größte Teil der Kundschaft aus Mitteleuropa. Das sind also nicht wirklich die realen Preise hier.
Dennoch ist das alles viel zu teuer: Hier gibt es ganz unterschiedliche Gründe. Es sind nicht nur diejenigen, die sich ein Zweitdomizil zulegen, sondern auch die relative Ungleichverteilung von Besitz und Barmitteln. Die 60% Steuererleichterung tun da ihr übriges. Gutverdiener profitieren maximal davon. Und die investieren gerne in Immobilien, um Geld mit den hohen Mieten zu verdienen.