https://lapalma1.net/2026/02/04/todesfa ... iAtJSXVWDQ
Der Originaltitel aus dem Link: Todesfalle Smartphone-App: Warum Wanderer auf La Palma ihr Leben riskieren
Weil mir das zu dramatisch klingt, habe ich eine andere Überschrift für den Thread gewählt.
Im Text wird eine Wanderin beschrieben, die am Mirador Conception zum Valle de la Luna abgestiegen ist und gerettet werden musste. Der Text suggeriert, dass eine App den Weg so gezeigt hätte. Da würde mich interessieren, weshalb die App das gemacht hat. Überlässt man die Wegfindung der App, kann sie nur Strecken errechnen, die in ihrem Kartenmaterial vorhanden sind. Und in den gängigen Apps, die wahrscheinlich alle OpenStreetMap nutzen, gibt es keinen Weg zwischen Mirador und Luna. Selbst der Weg vom Kreisverkehr zur Mobilfunkstation ist als "verboten" eingetragen.
Folgt man jedoch Strecken anderer User, kann die Strecke auch außerhalb des der App bekannten Wegenetzes verlaufen. Wenn irgendein Bekloppter die obige Strecke gelaufen ist und die Trackaufzeichnung hochgeladen hat, wäre das verwerflich.
Bei dem Hinweis auf den gesunden Menschenverstand gehe ich mit, aber hier würde ich eher sagen "Realistisches Einschätzen der Umgebung und der äußeren Bedingungen plus einem realistischem Abgleich mit der eigenen Leistungsfähigkeit". Dort steht aber auch was von "Karte" nutzen. Ja was denn nun, welche Karte? Die von komoot? Oder eine aus Papier? Letztere kann genau so falsch sein, wie die in komoot.

