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Re: BÜCHER! BOOKS! ¡LIBROS!

Verfasst: Fr 2. Jan 2026, 21:14
von mrjasonaut
LovUDear. :gracias:

Re: BÜCHER! BOOKS! ¡LIBROS!

Verfasst: Fr 2. Jan 2026, 21:14
von Enric
Wenn Jack London abseits der Wildnisromantik, dann vielleicht auch "Das Mordbüro" - habe ich vor vielen Jahren mal gelesen und hat mir gut gefallen.

Re: BÜCHER! BOOKS! ¡LIBROS!

Verfasst: Fr 2. Jan 2026, 21:22
von mrjasonaut
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Re: BÜCHER! BOOKS! ¡LIBROS!

Verfasst: Fr 2. Jan 2026, 21:26
von Pe.Ro
Jack Londons "König Alkohol" hab ich vor
über 40 Jahren mal geliebt.
War teilweise auch autobiographisch.
Soweit ich mich erinnere, hat er sein Leben
selbst beendet.

Re: BÜCHER! BOOKS! ¡LIBROS!

Verfasst: Fr 2. Jan 2026, 21:30
von Palmaregi
Ein ähnliches Schicksal widerfuhr Robert Louis Stevenson, der auch fast ausschließlich auf die "Schatzinsel" reduziert wird.
Ich las mal von ihm "Der Selbstmörderclub", sehr tolles und originelles Buch. Ich war so begeistert, dass ich mir sofort sein Gesamtwerk zugelegt habe.
Beim Kauf musste ich den Kommentar über mich ergehen lassen: Ach, willst du endlich mal die "Schatzinsel" lesen? :thumbdown:

Re: BÜCHER! BOOKS! ¡LIBROS!

Verfasst: Fr 2. Jan 2026, 21:32
von mrjasonaut
@Pete, das ist mir zu pessimistisch.
Gibt es auch noch sehr gute Erzählungen von Joseph Roth oder auch von Hans Fallada. Alles gute G'schicht'n.

Re: BÜCHER! BOOKS! ¡LIBROS!

Verfasst: Fr 2. Jan 2026, 21:47
von Pe.Ro
von Fallada kenn ich (glaube heißt so)
" Der Trinker" Da fand ich die Zeit zwischen Anfang und Absturz eher unrealistisch.

Ich habe früher viel gelesen, aber die letzten paar
Jahre sehr wenig - Times are changing...

Re: BÜCHER! BOOKS! ¡LIBROS!

Verfasst: Mi 7. Jan 2026, 19:04
von Penelope
Ich habe gerade "Schande" (1999) von J.M.Coetzee ausgelesen. Ehrlich gesagt war ich froh, das Buch weglegen zu können. Ich konnte für keine der ProtagonistInnen oder Nebenfiguren Verständnis oder gar Empathie empfinden, am wenigsten für die Frauen. Ob dies der damaligen (?) Situation/Stimmung in Südafrika geschuldet ist, kann ich nicht beurteilen. Vielleicht interessant in diesem Zusammenhang, dass Coetzee 2002 nach Australien ausgewandert ist.

Dass man bei vielen Figuren nur raten kann, ob sie schwarz oder weiß sind, mag Absicht sein. (es ist aber für die Geschichte keineswegs egal) Vielleicht ist es aber auch so, dass südafrikanische Leser dies anhand mancher Signale (Namen?) automatisch erkennen.
Grundstimmung: düster, hoffnungslos.

Re: BÜCHER! BOOKS! ¡LIBROS!

Verfasst: Mi 7. Jan 2026, 21:54
von Palmaregi
"Düster, hoffnungslos" ...

Ich tue mir so etwas gar nicht mehr an! Es ging mir ähnlich mit David Foster Wallace "Unendlicher Spaß", ich habe hier darüber geschrieben. Auch wenn Bücher international hochgelobt werden, müssen sie mir nicht gefallen.

Sozialkritische, auch politische Titel haben natürlich ihre Berechtigung, aber ich möchte mich von einem Buch nicht (mehr)
"runterziehen" lassen. Da reichen die täglichen Nachrichten vollkommen aus.

Ich bin gerade bei Francois Rabelais "Gargantua und Pantagruel" - lache mich schlapp und lerne viel, besser geht es nicht!

HIC BIBITUR!
:bier: :tapa: :stammtisch: :bier: :tapa:


Señor Jason - Pflichtlektüre! :mrgreen:

Re: BÜCHER! BOOKS! ¡LIBROS!

Verfasst: Do 8. Jan 2026, 07:34
von mrjasonaut
Ja. Hatte ich mit 16. Längst vergessen. Ebenso wie Dante Alighieri.

Der Name Pantagruel erinnert mich lose an die Rockband Pentangle. Wohl nicht verwand, außer mit ebenfalls Mittelalterbezug.

https://en.wikipedia.org/wiki/Pentangle_(band)

Re: BÜCHER! BOOKS! ¡LIBROS!

Verfasst: Do 8. Jan 2026, 21:55
von Palmaregi
Oha, Rabelais mit 16? :oops:

Das Buch musste eigentlich mit dem Sticker "Parental Advisory - Explicit Lyrics" versehen sein. :mrgreen:

Mit der Band Pentangle sehe ich keine Verbindung zu Pantagruel, Mr. Google meint, die Gruppe hätte sich den Namen gegeben (Pentagramm), weil sie schlicht fünf Mitglieder waren. Die Band war aus England, das Buch von Rabelais spielt aber in Zentralfrankreich.

Pantagruel ist der Sohn des Riesen Gargantua. Der Name bedeutet "ganz und gar durstig", vom Griechischen "panta" und "gruel". Macht Sinn, weil in dem Buch ohne Ende gebechert wird.

Re: BÜCHER! BOOKS! ¡LIBROS!

Verfasst: Fr 9. Jan 2026, 07:07
von mrjasonaut
P&P war ja rein assoziativ.
Zu Rabelais ging es über den Schulstoff Grimmelshausen Simpel. Mit 14+ waren fast sämtliche Karl May (70?) und Jules Verne's durchgefressen, meistens heimlich unter der Schulbank. Goethe kam erst später mit 19. Ohne fuckUGoethe.

Re: BÜCHER! BOOKS! ¡LIBROS!

Verfasst: Sa 17. Jan 2026, 07:02
von mrjasonaut
Tipp Tip:

schriftsteller-jack-london-100-1280x720.jpg

https://www.deutschlandfunkkultur.de/la ... s-100.html

Re: BÜCHER! BOOKS! ¡LIBROS!

Verfasst: So 1. Feb 2026, 06:40
von mrjasonaut
Im D-Funk Morgenprogramm.
Mary Shelley. Die Mutter von Frankenstein.
Geniales Werk eigentlich.
Dann schrieb sie noch 'The Last man' über den Untergang der Menschheit'. Im 21 Jhd. Wir wollen bitte pünktlich sein. https://www.deutschlandfunk.de/mary-she ... r-100.html
Und auch 'Maurice'.

Mary Shelley (1797-1851) begann schon als Kind Gedichte und Romane zu verfassen. Noch keine 17 Jahre alt, brannte sie mit dem jungen Dichter Percy Shelley durch und bereiste Europa. Im Jahr ihrer Hochzeit 1816 verbrachten beide den Sommer mit Lord Byron am Genfer See, wo sie Ideen für Schauergeschichten sammelten. Schon zwei Jahre später veröffentlichte Shelley ihren »Frankenstein«, den Vater aller Gruselromane, dessen Erfolg es ihr ermöglichte, fortan als angesehene Schriftstellerin zu leben.Für die elfjährige Laurette Laurettes schrieb Shelley im Frühjahr 1820 eine Erzählung mit dem Titel »Maurice, or the Fisher s Cot«. Das etwa 40 Seiten umfassende Manuskript war lange verschollen, wurde erst 1997 und 1998 erstmals von der University of Chicago Press veröffentlicht. Sie ist nicht nur eine der schönsten Geschichten Mary Shelleys, sie ist auch ein Vorläufer der komplexen Erzählstruktur ihrer späteren Arbeiten. Shelley greift in ihrer Erzählung Motive auf, die in vielen ihrer Texte auftauchen: das verlorene Kind, das Waisenkind aus gutem Hause, das unter armen Leuten aufwächst, die Vergänglichkeit des Glücks und der Trauer, das Schicksal, das Menschen trennt und zusammenführt. Typisch ist auch die Erzählweise. Die subjektiven Perspektiven der Figuren und die fragmentarischen Informationen in ihren Schilderungen fügen sich nach und nach wie ein Mosaik zu einem lückenlosen Gesamtbild zusammen. Diese Methode kannte Mary Shelley bereits aus den Werken ihres Vaters, und sie sollte sie in ihrem letztem Roman, »Falkner«, perfektionieren.Ergänzt wird die Erzählung um das Essay »Über Geister« (1824) von Mary Shelley.

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Re: BÜCHER! BOOKS! ¡LIBROS!

Verfasst: So 1. Feb 2026, 21:09
von Palmaregi
Absolut interessant! :goodpost:

Über die Verbindung Marie Shelley, Percy Shelley und Lord Byron wußte ich gar nichts, und "verwilderter Outlaw" im "letzten Menschen" hört sich richtig gut an. :mrgreen:

:studyingbrown: