"Das Schlimme ist, dass die Stadien 2026 ja auch gut gefüllt waren
(Wie auch immer das zustande gekommen ist)"
Ich meine, von irgendeinem Kommentator folgende Erklärung gehört zu haben: Da gingen Leute hin, die wenig Ahnung von und keinen Bezug zu Fußball überhaupt hatten, aber über das nötige Kleingeld verfügen und halt gern son Spiel als "Event" mitnehmen wollten.
Wenn ich mir so manche Publikumsreaktionen in Erinnerung rufe, hört sich das plausibel an.
Menschen sind einfach sonderbar, auch ich. (Elisabeth Scott, SZ 28.7.2023)
don.ronaldo hat geschrieben: Mi 29. Jul 2026, 11:55
Ein Boykott der jüngst vergangenen WM wäre richtig gewesen m.E.
Aber sind wir uns ehrlich, so was klappt nicht. Da ist zuviel Geld im Spiel.
Nach SID-Informationen wurde auf der UEFA-Dringlichkeitssitzung aller 55 Nationalverbände am Donnerstagnachmittag ein Boykott aller FIFA-Turniere für den Fall beschlossen, dass Infantino seinen Investoren-Deal durchdrückt.
Ich frage mich gerade, ob es nun wirklich für Infantino eng wird. Bei Merz könnte man auch kurz hoffen....
Aber letztlich ist das Projekt nun gescheitert und Infantino lässt sich einfach wiederwählen.
Es wird keine Abstimmung geben, sonst ist die FIFA tot. Ohne die europäischen Mannschaften gibt es nichts zu vermarkten. Wenn die das durchziehen würden, würde auch Südamerika abspringen. Am Ende geht es ums Geld, und die würden bei einem gemeinsamen Turnier mir Europa und Nordamerika mehr verdienen können. Zur Not in einem neuen Verband.
Stück für Stück würde sich der Rest der Welt auch dranhängen.
Aber ich glaube, dass das nicht passieren wird. Das einzige Risiko besteht darin, dass einzelne nationale Verbände in Europa noch abspringen. 2-3 große, und es wird eng.
Reiner Zufall bei Infantinos Investitionsplänen:
Hauptinvestor ist eine New Yorker Investmentfirma, die von Joshua Kushner , dem Bruder von Jared Kushner, dem Schwiegersohn des US-Präsidenten Donald Trump, gegründet wurde.
"Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling, Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muß man auch haben." - Hans Christian Andersen