Sieht so aus, als hättet Ihr bisher bzgl. des Mikrozensus Glück gehabt. Seit 2020 gibt es große Änderungen
(einiges zusammengefasst von Google KI):
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Dass der Mikrozensus so umfangreich geworden ist und Haushalte mehrmals befragt werden, liegt an einer großen Neugestaltung im Jahr 2020. [1, 2]
Seit dem Erhebungsjahr 2020 wurden mehrere ehemals getrennte europäische und nationale Befragungen in den Mikrozensus zusammengeführt. Dadurch stieg die Fragenanzahl stark an und der Rhythmus wurde auf das mehrfache Befragen (Wiederholungsbefragung) umgestellt.
Die Gründe für den gestiegenen Umfang
Die 4-malige Befragung (Seit 2020): Um die europäische Arbeitskräftestichprobe (LFS) präziser abzubilden, wurde das System auf eine unterjährige Folgebefragung umgestellt. Haushalte in dieser Stichprobe werden nun innerhalb kurzer Zeit (z.B. in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen) mehrmals kontaktiert, um Veränderungen am Arbeitsmarkt direkt zu erfassen. Im Standard-Kernprogramm erstrecken sich die bis zu vier Befragungen über einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren. [1, 2, 3]
Die "Flut" an Fragen (Seit 2020): Vor 2020 gab es neben dem Mikrozensus separate Befragungen, wie die EU-Statistik über Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) und die Erhebung zur Internetnutzung (IKT). Diese wurden komplett in den Mikrozensus integriert. Da ein Haushalt nun je nach Stichproben-Zugehörigkeit den Kern- und die Zusatzfragebögen beantworten muss, umfasst der gesamte Fragenpool inzwischen weit über 150 Fragen.
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Wir sind bei Familie in -D- auch gemeldet und mussten 2023/2024/2025/2026 die Fragebögen online ausfüllen – soll nun nach 4 J. Schluss sein – hoffentlich – denn das war wirklich eine Belästigung! Für jede Person ein "persönliches Interwiev" und dieses Mal auch eine ausführlihe Befragung zur Wohnsituation (u.a. z.B. Hausart, Wohnungs-Größe, Anzahl der Zimmer, stufenloser Zugang zur Wohnung ?, zum Bad ?, ausreichende Durchgangsbreite?, Heizungsart, Warmwasserart, Baujahr uws.) - nur mal kleine Beispiele ... ach ja, fast zum Schluss die Frage, ob wir in den letzten 3 Monaten das Internet benutzt hätten - klar auch 4 x gefragt. Die schriftliche Befragung war ja online !
Viele Fragen - und davon dann viele 4 x - waren der letzte Quatsch! Die Auswertung dieser Umfragen kann niemals ein vernünftiges Ergebnis bringen, da viele Dinge mal wieder realitätsfern und /oder überaltet sind.
Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass z.B. in -D- und auch der EU nichts Vernünftiges geschieht.
Wer sich diesbzgl. "für den Fall der Fälle weiterbilden" möchte kann das hier machen:
https://erhebungsportal.estatistik.de/E ... ensus-3629