In einem anderen Beirat habe wir neulich noch drüber gesprochen. Jetzt steht wohl der Entwurf für die Maßnahmen, um die Situation am Teide zu "normalisieren" aber aus meiner Sicht nur den Autoverkehr, wenn immer noch alle 20min aus den Hauptorten Pendelbusse die Massen hoch schaffen.
Quelle Kanaren Express

Zugang zum Teide wird stark eingeschränkt
Der Teide startet in eine neue Ära: Druck auf das Gebiet soll um 50 % reduziert werden
Das Cabildo de Tenerife übernimmt die volle Verwaltungshoheit über den Nationalpark Teide, um den Schutz und die Erhaltung des symbolträchtigsten Naturraums der Insel, zu stärken. Die Übertragung der Kompetenzen an die Regierung der Kanarischen Inseln soll den Beginn einer neuen Phase markieren: eine direkte Bewirtschaftung mit mehr Ressourcen, besserer Planung und gezielten Maßnahmen zur Entlastung des Parks.

Ziel: 50 % weniger Druck auf den Teide
Die Präsidentin des Cabildos, Rosa Dávila, betonte, dass das Ziel darin bestehe, den Druck auf den Teide schrittweise um bis zu 50 % zu verringern – durch ein neues Mobilitätskonzept und Zugangskontrollen. „Dies gelingt nur mit der Zusammenarbeit der Besucher. In Zukunft werden Pendelbusse und eine Ringroute eingeführt, und der Zugang mit Privatfahrzeugen für Nicht-Resident wird eingeschränkt“, erklärte sie.
Zusätzlich müssen Besucher eine Ökosteuer für den Zugang, das Parken und bestimmte Aktivitäten entrichten. Einheimische aus Tenerife erhalten hingegen Vorrang und kostenlose Leistungen.
Internationale Vorbilder als Leitfaden
Das neue Modell orientiert sich an der Bewirtschaftung großer internationaler Naturgebiete, in denen bereits Zugangskontrollen, Vorabreservierungen und Verkehrsbeschränkungen zur Vermeidung von Touristenüberlastung eingesetzt werden.
Konkrete Maßnahmen: Straßenumwidmung und Verkehrsregulierung
Einer der ersten Schritte ist die Umwandlung der Straße TF-21 im Krater zwischen El Portillo und Boca Tauce: Sie verliert ihren Status als Inselstraße und wird künftig als integrierte Straße im geschützten Naturraum verwaltet. Dies ermöglicht:
Direkte Eingriffe in den Erhalt, die Nutzung und das Sanktionensystem des Umfelds.
Sofortige Verkehrskontrollen und das Abschleppen falsch parkender Fahrzeuge.
Ab Ende 2026 ein Zugangskontrollsystem an den Haupteingängen des Parks (La Esperanza, La Orotava, Vilaflor-Chío).
Parkplätze: Reservierungspflicht und Priorität für Einheimische
500 Parkplätze werden mit Vorabreservierung vergeben.
Einheimische haben Vorrang und kostenlosen Zugang.
Besucher müssen eine Gebühr entrichten.