Ein großes Thema derzeit ist der Lithium-Ionen-Akku im Hand- bzw. Aufgabegepäck, da dieser in Brand geraten kann.
Bereits 50 Vorfälle (in 2025) auf US-Flügen sind auf Li-Ion-Akkus zurückzuführen.
Mehr Lithium-Akkus an Bord: Warum Airlines jetzt nachrüsten müssen
Beim thermischen Durchgehen eines Lithium-Ionen-Akkus steigen die Temperaturen im Inneren innerhalb von Sekunden auf 500 bis 700 Grad Celsius. In Labortests wurden in wenigen Zentimetern Abstand zur Zelle Flammentemperaturen von über 1.100 Grad Celsius gemessen. Die Kunststoff- und Textilmaterialien in der Kabine können sich dabei sofort entzünden . In größeren Akku-Packs, etwa in Laptops, kann eine betroffene Zelle Nachbarzellen anstecken, die Branddauer verlängern und die Energiefreisetzung deutlich erhöhen. Gleichzeitig entweichen giftige und leicht entzündliche Gase unter Druck, oft in Form eines fackelähnlichen Strahls.
Wichtig ist aber zu wissen, daß zwischen Powerbanks und tragbaren Geräten unterschieden wird und es nur Li-lon Batterien betrifft.
Powerbanks müssen während der gesamten Zeit sofort erreichbar sein und dürfen auch nicht mehr zum Laden verwendet werden.
Ersatzsakkus z.b. für Kameras und tragbare Geräte mit verbautem Akku etc. dürfen laut HP weiterhin oben im Fach verstaut sein.
Es gibt auch einen Rechner auf der Lufthansa Seite für die maximal zulässigen Größen und Mengen
Hier mal der Ausschnitt der Mengenbegrenzung
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Hier geht es nicht um Ziele, sondern um das Unterwegssein.
... bei denen Lithium-Ionen-Batterien Rauch, Feuer oder extreme Hitze entwickelten. Einige dieser Ereignisse führten zu Verletzungen von Passagier:innen und zu Flugumleitungen.
Die Liste bestätigter Zwischenfälle zeigt, dass gut geschulte Kabinencrews viele Situationen eindämmen konnten, allerdings nicht ohne Schäden. Auf einem Flug von Madrid nach Dallas überhitzte beim Rollen ein Mobiltelefon, setzte Rauch frei und beschädigte den Kabinenboden, der Passagier wurde verletzt. In einem anderen Fall fing ein Akku-Pack in einem Rucksack auf einem Flug von New Orleans nach Chicago Feuer. Die Crew löschte mit Wasser, verstaute den Akku anschließend in einem thermischen Sicherheitsbeutel und der Flug wurde nach St. Louis umgeleitet. Ähnliche Ereignisse traten auch am Boden beim Boarding sowie bei der Ankunft auf. Jeweils mit überhitzenden oder brennenden Powerbanks und Ladegeräten, teils mit Verbrennungen bei Passagier:innen.
Nach diesen Auswertungen ereignen sich 87 Prozent der Vorfälle direkt im Flugzeug, 13 Prozent beim Bewegen von Gepäck und persönlichen Gegenständen. Fast 60 Prozent der thermischen Durchgehvorgänge passieren in unmittelbarer Nähe des Sitzplatzes. In vielen Fällen greifen Crews ein, bevor es zu offenem Feuer oder Explosionen kommt. Über 85 Prozent der Ereignisse werden bereits bei Anzeichen wie Überhitzung oder Rauchentwicklung abgefangen, nur etwa 15 Prozent enden in einem Brand oder einer Explosion. Dennoch kann ein thermisches Durchgehen so schnell eskalieren, dass ohne rasches Eingreifen deutlich schwerere Schäden drohen würden.
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Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.
[Augustinus Aurelius]
Da es mich interessiert hat, mal kurz recherchiert, bzw. parallel recherchieren lassen und das kommt dabei heraus.
Hauptgrund, wieso es nun die Verschärfungen gibt, dürfte der dauerhaft Anstieg sein und das jeder inzwischen eine oder sogar mehrere hat und damit die Anzahl absolut auch steigt. Und natürlich, weil solch ein Vorfall dann schwer zu kontrollieren ist.
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Ja, es gibt Powerbanks schon ab drei EURO. Sind mittlerweile auch beliebte Giveaways von Unternehmen geworden - haben die USB-Sticks hier eindeutig abgelöst.
Qualität in irgendeiner Art kann man da nicht erwarten. War bei den Sticks auch schon so. Die brennen aber nicht....
Also gemessen an der Menge der Flugbewegungen schon wenig.
Und die Menge der Flugbewegungen ist ja auch relevant, als die Kurven sehen im Schnitt schon ähnlich aus.
Bildschirmfoto 2026-04-10 um 17.07.06.jpg
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Saludos desde el Sauerland
El Jardinero *** Star Wars is SciFi, Star Trek is Future. ***
Ja 2-3 Vorfälle pro 1 mio Flüge, welche mit Akkus aller Arten in Verbindung stehen, bei aktuell keinem schweren Vorfall. Und mal wieder macht es irgendwie jede Fluggesellschaft wieder anders, so daß am Ende niemand mehr durchsteigt ohne jedes mal aufs neue nach zu schauen.
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